8 Effektive Tricks um seinen Mut zu steigern




8 Effektive Tricks um seinen Mut zu steigern

Hält dich deine Angst zurück, etwas Neues auszuprobieren oder das zu tun, was du wirklich willst? Ich hasse Angst. Angst lässt uns nicht schlafen, führt zu Verdauungsproblemen und vielen anderen Problemen, ohne die das Leben viel lebenswerter wäre. Wenn man die schlimmsten Greueltaten untersucht, die Menschen begangen haben, findet man oft raus, dass Angst die Quelle dieser Taten war.

Ich wünschte ich könnte sagen, ich sei eine angstfreie Person, aber das bin ich nicht. Ich weiß allerdings, dass jedes Mal wenn ich der Angst erlaube mich von etwas abzuhalten, was ich eigentlich gerne tun würde, dann beschneidet das meine Flügel, auch wenn nur ein bisschen. Deswegen habe ich jeden Trick, den ich finden kann, ausprobiert, um die Angst endlich zu überwinden.

Die folgenden Tricks haben mir in den letzten Jahren am Besten geholfen:

1. Frag dich: Sollte ich etwas tun, um diese Angst zu überwinden? Du wachst mitten in der Nacht auf. Plötzlich hast du große Sorge, dass deine neue Webseite nicht überzeugend genug ist und niemand dein Produkt oder Service kaufen wird. Falls deine Seite nächste Woche ihren Launch hat, dann macht es Sinn sie nochmal zu überarbeiten oder einen Copywriting Experten an Board zu holen. Wenn deine Webseite letzte Woche schon online gegangen ist, macht es Sinn zu warten und sich die Statistiken anzuschauen, um zu sehen, was funktioniert und was nicht. Generell macht es Sinn zu vertrauen, dass du letzte Woche eine genauso gute Entscheidung getroffen hast, wie du es heute tun würdest.

Nicht alle Ängste sind gleich. Manche sind sinnvoll, andere sind so sinnlos, dass kein Handlungsbedarf besteht. Sie entziehen dir nur Energie und somit solltest du diese Ängste in ihre Schranken verweisen, Ängste, wie dass ein Komet die Erde trifft, fallen in diese Kategorie.

2. Vergiss nicht, dass Ängste gefährlich sein können. Angst entstand aus einem guten Grund – um Sicherheitsmaßnahmen zu wahren . Aber in vielen Fällen setzt sie uns eher der Gefahr aus. Nicht nur greifen Sorgen und Stress unsere Gesundheit an, obwohl das auch klar der Fall ist. Ich denke hierbei an Situationen wie z.B. beim scuba diving, Angst kann dazu führen, dass du zu schnell atmest, zu starke Schwimmbewegungen machst, dich zu plötzlich bewegst, deine Umgebung nicht klar wahrnimmst, oder zu schnell an die Oberfläche steigst. Das gleiche kann bei anderen Situationen, wo du unter ähnlich starkem




Druck stehst, passieren, z.B. wenn du aus Angst anfängst bei einer Präsentation zu stottern oder vergisst dich auf dein Publikum zu fokussieren.

Zu wissen, dass Angst dich in Gefahr bringen kann, kann dir helfen sie beiseite zu schieben. Nimm die Angst, falte sie zusammen und tu sie in eine Box, versprich sich ihrer später anzunehmen, zu einer weniger gefährlichen Zeit.

3. Ängste sind nur biochemische Vorgänge im Gehirn . Du denkst vielleicht, dass du selbst entscheidest, was gefährlich ist und wann du ängstlich sein solltest aber in Wirklichkeit sind es biochemische Vorgänge in deinem Gehirn, die dein Verhalten beeinflussen. Experimente haben gezeigt, dass Angst künstlich erzeugt werden kann, wenn bestimmte chemische Verbindungen in den Körper injeziert werden. Wissen diese biochemischen Stoffe, wovor du dich fürchten solltest und wovor nicht? Nein, natürlich nicht, du tust das.

4. Erweitere deine Komfortzone. Menschen, die nie fliegen haben oft Angst davor, wohingegend Auto fahren ihnen keine Angst macht, obwohl es, statistisch gesehen, viel gefährlicher ist. Umso mehr wir uns an Aktivitäten halten, die wir gewohnt sind, umso mehr Ängste entwickeln wir vor den Dingen, die wir nur selten tun. Deswegen ist es gut, sich auch mal auf unbekanntem Terrain aufzuhalten, neue Dinge auszuprobieren, sich berufliche Herausforderungen zu suchen, zu riskieren von anderen als Narr angesehen zu werden. Versuche deine Komfortzone stetig zu vergrößern.

5. Trainiere dein Gehirn. Ein guter Weg um den biochemischen Stoffen entgegenzuwirken, die dein Gehirn einnehmen können, ist etwas zu tun, was deinen präfrontalen Kortex in Gang bringt, den Teil deines Gehirns, der für höhere, kognitive Prozesse zuständig ist. Das lässt sich z.B. durch Problemlösung tun: Kreuzworträtsel, administrative Arbeiten, Arbeitsemails bearbeiten oder andere emotional neutrale Aktivitäten. Kommt ein emotionaler Storm auf, hilft es mir mich an meinen Schreibtisch zu sitzen und zu arbeiten und so den Storm unbeschadet zu überstehen.

6. Benenne deine Ängste. Wenn du deinen Ängsten Namen gibst, so nimmst du ihnen ihre mächtige Position. Einem Freund, dem Partner oder Kollegen von den eigenen Ängsten zu erzählen, lässt sie gleich viel kleiner erscheinen. Ich finde es ist auch sehr hilfreich sie aufzuschreiben. Schon während des Schreibens kommen mir oft Ideen und Lösungen in den Kopf, was ich tun könnte, falls die Ängste wahr werden sollten.

7. Meditiere, oder halt inne und atme. Zu Meditieren, also still zu sitzen und den Kopf frei zu bekommen, während du dich auf ein Wort oder Satz oder einfach auf deine Atmung konzentrierst, kann einen großen Unterschied machen, auch wenn du es nur für fünf Minuten am Tag machst. Auch wenn es oft schwer ist, sich selbst diese fünf Minuten zu nehmen, kann es schon helfen, wenn du Angst aufkommen spürst, kurz inne zu halten und dich auf deine Atmung zu fokussieren. Dein Gehirn mit Sauerstoff zu füllen, wird helfen, die Ängste loszuwerden.




8. Nimm deine Angst an, dann lass sie los. Erlaube dir deine Angst zu spüren, nimm sie an, fühle sie und dann entscheide dich genauso klar, sie loszulassen. Wenn du merkst, dass du mit sinnlosen Ängsten kämpfst, sage dir, dass du jetzt fertig bist, dich mit diesen Ängsten zu beschäftigen und sie loslassen kannst. Oft hilft dieser Trick, um sich dann wieder dem Leben zuzuwenden, anstatt sich von den Ängsten bestimmen zu lassen.

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