Was/Wer ist ein MutmacherIn?

Was/Wer ist ein MutmacherIn?

Eine Frage, die ich mir selbst in den letzten Wochen immer und immer wieder gestellt habe. Und jedes Mal, wenn ich dachte, ich hätte die „perfekte“ Antwort gefunden, schien mir eine noch bessere zu kommen.

Zuerst dachte ich, ein MM ist jemand, der andere mot/mutivieren kann, etwas zu tun, dass ihm bisher als unmöglich erschien. Sehr pragmatisch gesehen, zugegeben.

Das war mir natürlich zu wenig. Denn ein Mutmacher ist auch jemand, der dazu steht, wie er ist auch auf die Gefahr hin, es nicht immer allen recht zu machen. Jemand, der seinen Weg zielstrebig, jedoch nicht egoistisch, geht und dabei nicht die menschliche Komponente vergisst, sollte sich auch so nennen.

Ein Mutmacher ist jemand, der sich keinesfalls damit brüstet, was er erreicht oder geschaffen hat, sondern – wenn überhaupt – nur damit, wie sehr andere davon profitieren. Jemand, der seine guten wie auch schlechten Erfahrungen anderen zur Verfügung stellt, um sie (soweit möglich) zu beschützen und gleichzeitig zu unterstützen.

Dies muss natürlich nicht immer zwangsweise in der Öffentlichkeit geschehen. Gerade in dieser Sekunde sind wahrscheinlich Millionen von Menschen auf die unterschiedlichsten Arten mutig und niemand bemerkt es. Sie sind es trotzdem. Jemand, der gibt, obwohl er selbst nichts hat, ist genauso mutig, wie jener, der viel hat, es nicht nötig hätte und es trotzdem tut. Für mich persönlich gibt es hier keinen Unterschied. Diese Meinung mag nicht jeder teilen – sollte auch nicht – ist ja schließlich meine.

Vielleicht ist Mut aber auch genau ein solches Wort, das wesentlich mehr Definitionen als nur eine braucht, gerade eben, weil es so viele unterschiedliche Facetten davon gibt.

Letztlich sollte doch jeder selbst für sich entscheiden, ob er mutig ist oder nicht, mutiger sein möchte oder schon mutig genug ist. Und jeder sollte dieses starke Wort für sich selbst definieren und keinen vorgefertigten Meinung folgen. Denn auch das ist schon mutig.

Mir persönlich gefällt die Bezeichnung Macherquotient (MQ) sehr gut. Laut Wikipedia bezeichnet der Quotient immer ein Verhältnis von zwei Größen zueinander. Klassisch gesehen teilt man also die eine Größe durch die andere (auch Division genannt).

Die Größe doch entscheidend?

Für mich persönlich waren immer zwei Größen entscheidend: die Größe der Angst (Zweifel/Unsicherheit/Ungewissheit) und die Größe meiner Bereitschaft zur Handlung (Umsetzung/Risikobereitschaft/“f*** y** Status”)

Der Macherquotient stellt für mich quasi plastisch und sehr simpel dar, ob ich gerade mutig bin oder nicht.

Die Formel

MQ=A:H Mut = Angst:Bereitschaft zur Umsetzungen

Natürlich stehen hier keine Zahlen im Vordergrund. Wie sollte man Angst oder auch Umsetzung in eine Zahl fassen können. Es soll mehr wie in einer Kalkulation veranschaulichen, dass es zwei Faktoren gibt, die man beeinflussen kann. Sehr simpel also.

Ob nun mit Zahlen, Prozenten, Äpfeln oder Legosteinen, jeder macht diese Rechnung für sich selbst und entscheidet dann, ob ihm das Ergebnis gefällt oder nicht. Jeder, absolut wirklich jeder hat dann zu jederzeit die Möglichkeit, das Ergebnis so zu verändern, dass es ihm gefällt. Es wirkt ein bisschen wie eine simple Einnamen und Ausgaben Rechnung. Sind die Ausgaben zu hoch, ist das Ergebnis negativ und selbst, wenn das Ergebnis positiv ist, kann es dennoch zu wenig sein.

Und dann kam doch ein Test

Wir stellen dir gerne einen „Test“ zur Verfügung, um festzustellen, „wie mutig“ du bereits bist. Speziell, wenn du es dann doch gerne mit Zahlen beschreiben möchtest. Du kannst ihn hier kostenlos machen (Link) und dir das Ergebnis zusenden lassen.

Am Ende, wie eingangs erwähnt, geht es schlichtweg darum, wie mutig du dich selbst fühlst. Bist du mit der aktuellen Situation zufrieden, ist doch alles in Ordnung, oder?

Falls jedoch nicht – könnte es eben dieses „Herumschrauben“ an den beiden Faktoren Angst und Bereitschaft zur Handlung sein, das dir weiterhilft.

Eines steht unumstritten fest: Veränderung beginnt außerhalb der Komfortzone. Hast du x-mal gelesen. Die Frage ist lediglich, ob du auch bereit bist die Komfortzone zu verlassen?

Denn mutig ist, wer tut, nicht, wer denkt und spricht.

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