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Wen willst Du füttern?

Ein alter, weiser Mann steigt mit seinem kleinen Enkel auf einen Berg. Oben angekommen setzen sich beiden nebeneinander und schauen ins Tal.
Der kleine Enkel ist ganz aufgeregt und sagt zu seinem Großvater:
„Großvater, ich habe etwas entdeckt. In mir gibt es zwei Wölfe, die miteinander kämpfen. Der eine Wolf ist missgünstig und aggressiv.
Er will streiten und Recht haben. Er ist bewertend und neidisch.

Und der andere Wolf, der ist ganz liebevoll und gütig.
Er ist freundlich und offen. Er möchte die Menschen kennenlernen und in Verbindung gehen.

Und nun mache ich mir solche Sorgen, weil ich nicht weiß, wer von beiden gewinnen wird.“

Da lächelt der Großvater seinen Enkel gütig an und sagt:
„Das ist ganz einfach. Gewinnen wird der, den Du fütterst!“

Ich glaube, genauso ist es mit den mutigen und ängstlichen Anteilen in uns. Denn wir sind weder nur mutig oder nur ängstlich. Wir haben immer beide Anteile in uns.  Welcher Anteil sich allerdings zuerst bei Veränderungen oder Herausforderungen meldet, hat damit zu tun, wen wir bis heute gefüttert haben.

Ich selber habe viele Jahr viel zu oft meine ängstlichen Anteile gefüttert. Meine ständige Angst und Sorge, ob ich alle Erwartungen erfülle, mich auch genug anstrenge und leiste, was andere wohl über mich denken und wie sie mich finden, hat die Angst und Sorge gemehrt und meine ängstlichen Anteile groß und mächtig werden lassen.

Die Angst hat den Chefsessel in meinem Leben übernommen und war Ratgeber und Wegbegleiter zugleich. Kein Wunder das man da über die Jahre zu einem ausgewachsenen Angsthasen wird.

Die gute Nachricht?
Du kannst jederzeit wieder anfangen, die mutigen Anteile in Dir zu entdecken und zu stärken – egal wie groß der Angsthase in Dir gerade ist.

Das habe ich auch getan. Für mich war es die innere Entscheidung und Klarheit meinem Leben eine neue Richtung zu geben. Dann habe ich für mich den MUTmuskel entdeckt.  Nach ersten zarten Schritten in Richtung selbstbestimmtes und mutiges Leben, habe ich gemerkt, dass es einfacher wurde. Die Angst war nicht weg, aber der Impuls für mich zu gehen, kam viele einfacher und schneller als vorher. Mit etwas Zeit und viel Training war es für mich auf einmal möglich, ganz neue Wege zu gehen. Beziehungen und Freundschaften so zu gestalten, wie es für mich passt. Auch mal NEIN zu sagen. Neue Dinge auszuprobieren und am Ende wirklich mein DING zu machen.

Hast du Lust bekommen auch Deinen MUTmuskel zu trainieren und eine freies, selbstbestimmtes und glückliches Leben zu führen?

  • Dann beginne ab sofort Deinen Tag mit der Frage, wen Du heute füttern willst?
  • Suche Dir immer wieder Trainingsmöglichkeiten um mit kleinen Schritten Deine Grenzen zu erweitern.
  • Such Dir gute Trainingspartner und Weggefährten, mit denen Du Deine Erfolge feiern kannst.
  • Erlaube Dir zu Scheitern und es noch mal zu versuchen.
  • Erlaube Dir wirklich DEIN DING zu machen und glücklich und frei zu leben.

Du brauchst noch mehr Impulse? Dann schau Dir meinen Vortrag an und lass Dich inspirieren. Ich wünsche Dir gute Trainingserfolge und stets ein mutiges Herz!

Deine Tanja

Von Gastbloggerin Tanja Peters, Die MUTberaterin – Geschichte von den beiden Wölfen -> Quelle nicht bekannt.
Mehr von Tanja unter www.diemutberaterin.de
Hier gehts zum Interview mit Tanja

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